Christian Voß wurde 1988 geboren und unternahm seine ersten musikalischen Schritte an der Musik- und Kunstschule Fürstenwalde/Spree bei Birgit Kowalski.
Seit dem Frühjahr 2001 besuchte er das Carl-Philipp-Emanuel Bach Musikgymnasium in Berlin und erhielt dort Klavier-und Theorieunterricht als auch Unterricht im Hauptfach Violine bei Prof. Johannes Kittel. Erste wesentliche Erfahrungen mit barocken Spielweisen und der historischen Aufführungspraxis sammelte er beim Jugendbarockorchester 'Bachs Erben' mit Dozenten der Akademie für Alte Musik Berlin, unter anderem mit Georg Kallweit, Jan Freiheit und Werner Matzke, Stephan Mai, Anne Schumann und Raphael Alpermann. Ab 2007 studierte er an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin moderne Violine und begann sich mit historischen Quellen und der allgemeinen Geschichte des 17., 18. und 19. Jahrhunderts zu befassen. Er erspielte mit seinem Ensemble "Fontana di Musica" beim Deutschen Musikwettbewerb 2012 ein Stipendium des deutschen Musikrats und bekam im selben Jahr den Publikumspreis beim Biagio-Marini-Wettbewerb. Nach seinem Diplomabschluss auf der modernen Violine folgte 2012 ein Masterstudium für Violine in historischer Mensur an der Schola Cantorum Basiliensis, dass er 2014 mit Auszeichnung abschloss. Er erhielt dort Unterricht bei Amandine Beyer, sowie Giorgio Paronuzzi, Jörg-Andreas Bötticher und Jesper Christensen u.v.a.. Im Oktober 2015 gründete er das Barockensemble "ContraPunct_us" und produzierte zusammen mit dem Countertenor Fritz Theodor Spengler das Album "Deutsche Barock Arien". Diese CD wurde für den Preis der Deutschen Schallplatten Kritik nominiert. Christian Voß arbeitete seither mit vielen Ensemblen der Barockwelt zusammen, so zum Beispiel mit Les Ambassadeurs unter Alexis Kossenko, Ensemble 1700 unter Dorothee Oberlinger, Il Pomo d´oro unter Riccardo Minasi und Maxim Emelyanychev, Lautten Compagney Berlin unter Kai-Uwe Jirka und Wolfgang Katschner, sowie dem Telemannischen Collegium Michaelstein unter Ludger Remy. Zudem arbeitete er mit einer Vielzahl gestandener Größen, sowie Newcomern der Alten Musikszene kammermusikalisch zusammen Kristian Bezuidenhout, Shai Kribus, Luca Pianca, Jermaine-Albert Sprosse, Florian Deuter, Lukas Hennig, Alfredo Bernadini, Jakob Lehmann, Andreas Scholl, Jonas Zschenderlein, Dimitri Sinkovsky, Vasily Ilisavsky, Hiro Kurosaki, Laura Granero und Rüdiger Lotter. Konzerte, Festivals und Aufnahmen führten ihn bereits durch ganz Europa bis nach China wo er als Solist, Kammermusiker, im Orchester und als Dozent in Erscheinung trat. Er spielt eine Vielzahl von Kinnstreichinstrumenten erbaut von Alten wie neuen Meistern u.a. Sebastian Kloz, Andrea Farinani, André Mehler, Tomaso Eberle und Bastian Muthesius.

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